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MVFPBayern, Mittagstalk

MVFP Bayern | „Menschen folgen Menschen“

Landesvertretung Bayern

Beim „Members-only“-Mittagstalk des MVFP Bayern zeigte Selena Gabat, wie man mit klaren Inhalten, Expertise und Strategie seine Reichweite auf LinkedIn aufbauen kann.

Wie lässt sich die persönliche Sichtbarkeit auf LinkedIn steigern? Und welche Rolle spielen dabei fachliche Autorität, Kontinuität und ein inhaltlicher Fokus? Um diese Fragen drehte sich der digitale Mittagstalk des MVFP Bayern. 

Horst Ohligschläger, Vorsitzender des MVFP Bayern, fand zum Auftakt deutliche Worte zur Bedeutung von LinkedIn als Plattform für Thought Leadership: „Wer heute wahrgenommen werden will, muss Expertise nicht nur besitzen, sondern auch verständlich vermitteln und mit einer eigenen Perspektive verbinden. Menschen folgen nicht nur Marken, sondern zunehmend einzelnen Stimmen, denen sie Kompetenz zutrauen.“ 

Selena Gabat, Director International Brand & Product Marketing bei LinkedIn, stellte in ihrem Vortrag zunächst fest: Wer auf LinkedIn Inhalte teilt und fachliche Perspektiven einbringt, kann Reichweite aufbauen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt auf der Führungsebene: Beiträge von Entscheiderinnen und Entscheidern erzielen höhere Interaktionsraten und stärken zugleich das Vertrauen in Unternehmen. Thought Leadership zahlt nicht nur auf das eigene „Konto“ ein, sondern wirkt sich auch direkt auf Reputation, Recruiting und Geschäftsentwicklung des Arbeitgebers aus.

Einen zentralen Ansatzpunkt sieht Gabat im persönlichen LinkedIn-Profil. Sie empfiehlt, dieses nicht als statische Visitenkarte zu verstehen, sondern als strategisches Instrument zu nutzen. Ein prägnanter Slogan, ein aussagekräftiger „About“-Bereich und relevante Skills erhöhen die Auffindbarkeit. Wer zusätzlich Inhalte, Projekte oder Präsentationen einbindet, stärkt die eigene fachliche Positionierung. 

Ein häufiges Missverständnis zur Ausrichtung von Posts griff Gabat früh auf: „Es geht nicht darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht darum, auf Themen hinzuweisen, Wissen zu teilen und Orientierung zu geben.“

Für die Umsetzung empfiehlt sie die „3C‑Formel“: Content, Conversation, Consistency. Erfolgreiche Beiträge setzen einen klaren thematischen Fokus und greifen gezielt die eigene Expertise auf. Gleichzeitig regen sie zum Austausch an. Regelmäßige Veröffentlichungen erhöhen die Sichtbarkeit, die Qualität bleibt jedoch entscheidend: „Postet lieber einmal pro Woche gut als dreimal halbherzig“, erklärte Gabat. Ein ausgewogener Mix aus Texten, Bildern, kurzen Videos und Dokumenten hält das Profil lebendig.

Darüber hinaus hob sie die Bedeutung eines starken Netzwerks hervor. Wer gezielt Kontakte aufbaue und pflege, steigere nicht nur die eigene Reichweite, sondern erschließe dabei auch neue Themen, Talente und Geschäftsmöglichkeiten. Dabei gelte auch hier: Qualität vor Quantität – ein relevantes Netzwerk sei wirkungsvoller als eine große, aber wenig aktive Anzahl an Kontakten. Dabei sei es außerdem hilfreich zwischen Followern und bestätigten Kontakten zu differenzieren. 

„Ein starkes Netzwerk hilft sowohl Unternehmen als auch Einzelnen, Impulse aufzugreifen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Partner für eigene Ideen zu gewinnen. Es lohnt sich daher immer, in beruflichen Netzwerken aktiv zu sein“, fasste Anina Veigel, Geschäftsführerin des MVFP Bayern, den Mittagstalk zusammen.

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