#PressefreiheitIstDeineFreiheit – Aktionstag für Schülerinnen und Schüler zum Tag der Pressefreiheit
#PressefreiheitIstDeineFreiheit – unter diesem Motto laden wir Schülerinnen und Schüler ein, mit uns am 28. April 2026 zum Internationalen Tag der Pressefreiheit das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Wann? Dienstag, den 28. April 2026, zwischen 9.00 und 14.00 Uhr
Wo? Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Für wen geeignet? Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 – und selbstverständlich auch für Lehrkräfte!
Die Schulklassen erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das sich rund um die Themen Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Desinformation im digitalen Zeitalter dreht:
Pressefreiheit – was ist das eigentlich und warum ist sie so wichtig für uns?
Medienschaffende berichten über ihre Arbeit, diskutieren über Desinformation und Fake News und wie sie selbst Einschränkungen der Pressefreiheit erlebt haben.
#PressefreiheitIstDeineFreiheit – Dein persönlicher Beitrag:
In interaktiven Workshops erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst in die Rolle von Medienschaffenden zu schlüpfen und Beiträge zum Thema Pressefreiheit zu produzieren.
Gemeinsamer Abschluss:
Zum Abschluss diskutieren wir gemeinsam die Workshop-Ergebnisse und fragen die Schülerinnen und Schüler, was Pressefreiheit für sie persönlich bedeutet.
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich per E-Mail an stephanie.hoenicke[at]mvfp.de für die Veranstaltung an und nennen Sie bei Ihrer Anmeldung den Namen der Schule, den Namen der Lehrkraft, die Klassenstufe sowie Klassenstärke.
Hinweis: Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
28. April 2026 | 08.30 Uhr | Einlass
Vor Beginn der Veranstaltung können die Schülerinnen und Schüler die Infostände der Veranstalter und sich Pressefreiheit im Zusammenhang mit Freiheit und Demokratie informieren.
28. April 2026 | 09.00 - 09.45 Uhr | Begrüßung und Podiumsdiskussion
Pressefreiheit – was ist das eigentlich?
Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) diskutieren Susanne Koelbl, Auslandskorrespondentin beim SPIEGEL, die Politikerin und Autorin Karoline Preisler, Iman Sefati, Reporter und Multimedia-Producer bei BILD, sowie Linda Friese, stellvertretende Ressortleiterin und Host des ZEIT-Formats „Hochkant“, gemeinsam mit der FUNKE-Journalistin Carlotta Richter (@funke.news) über die Rolle der Pressefreiheit in einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit.
28. April 2026 | 10.00 - 12.30 Uhr | Workshop
The Truth Game – Journalismus vs. Manipulation
Ein gemeinsamer Workshop von Clarissa Corrêa da Silva, Journalistin und Lesebotschafterin der Stiftung Lesen, sowie mit Emma Miesler und Sandra Jütte von #UseTheNews.
Macht, Meinung und Manipulation: Ihr habt die Wahl – versucht für euer Team die meisten Stimmen zu gewinnen. Aber Achtung, das gegnerische Team spielt nicht immer mit fairen Mitteln! Während Team Facts mit echten Fakten überzeugt, versucht Team Feelings mit Emotionen die Mehrheit auf seine Seite zu ziehen. Wer wird am Ende die Mehrheit überzeugen – die Fakten oder Feelings, ihr habt die Wahl!
Nebenbei lernt ihr, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten und die richtigen Fragen stellen.
28. April 2026 | 10.00 - 12.30 Uhr | Workshop
„Wie weit bist du bereit zu gehen?“ Einsatz für Menschenrechte in der Diktatur
Mit Tim Eisenlohr und die Robert-Havemann-Gesellschaft.
Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung zur Geschichte der Friedlichen Revolution in der Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“. Im folgenden Workshop werden folgende Fragestellungen thematisiert: Welche Motivationen und Ziele trieb die Oppositionellen bei ihrem Einsatz für Menschenrechte an? Wie schufen die Oppositionellen in der Berliner Umwelt-Bibliothek eine Gegenöffentlichkeit zum staatlichen Informationsmonopol und setzten sich so für Pressefreiheit ein? Welche Sanktionen mussten die Oppositionellen bei ihrem Einsatz für Menschenrechte fürchten? Auf Grundlage der Diktaturerfahrung des Zeitzeugen werden Parallelen zu heutigen autoritär regierten Ländern und den dortigen Aktivisten gezogen.
28. April 2026 | 10.00 - 12.30 Uhr | Workshop
„True Crime DDR – Operative Arbeit der Stasi“
Mit Bettina Altendorf und dem Bildungsteam des Stasi-Unterlagen-Archivs.
In dem Workshop untersuchen wir gemeinsam zwei „Operative Vorgänge“ des Ministeriums für Staatssicherheit. Dabei handelt es sich um Ermittlungen der Stasi zu bestimmten „Straftaten“ nach DDR-Recht, in denen es um die in der DDR stark eingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit geht. Die Fälle werden als „True Crime“ vorgestellt und anhand der Stasi-Unterlagen besprochen. Dabei wechseln die Teilnehmenden mehrfach die Perspektive der Betroffenen und der Stasi-Offiziere. So wird hautnah erlebbar, wie Überwachung funktionierte und welche Folgen sie für das Leben Einzelner hatte.
Warum „True Crime“? Anhand echter Schicksale werden wir die Mechanismen der Repression greifbar machen und die Bedeutung unserer heutigen Freiheitsrechte diskutieren.
Zum Einstieg geben wir einen kompakten Überblick über die Struktur des MfS und erklären, wie wir heute mit den Millionen von hinterlassenen Akten umgehen.
28. April 2026 | 10.00 - 12.30 Uhr | Workshop
Zwischen Meinung und Wahrheit: Social Media kritisch hinterfragt
Workshop der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit Carlotta Richter, Journalistin Social Media & Politik und Host von @funke.news in der FUNKE-Zentralredaktion, sowie Luca Samlidis, Head of Media & Pressesprecher, Bundesverband der Freien Berufe e. V.. Zudem wird Karoline Preisler (Paul-Spiegel-Preisträgerin 2025 sowie Sonderpreisträgerin des Arik-Brauer-Publizistikpreises 2025), als mögliche Interviewpartnerin anwesend sein.
TikTok und Instagram sind die beliebtesten Social Media-Plattformen der Generation Z. Doch neben unterhaltsamen und informativen Clips stoßen die jungen Nutzerinnen und Nutzer immer wieder auch auf falsche oder manipulative Aussagen. Wie unterscheidet man zwischen Fakt und Fiktion? Und was müssen professionelle Journalistinnen und Journalisten eigentlich bei der Videoproduktion für TikTok und Co. beachten? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen kurzen theoretischen Input von Carlotta Sophia Richter sowie Luca Samlidis und erstellen im Anschluss gemeinsam Videos für Social Media.
28. April 2026 | 10.00 - 12.30 Uhr | Workshop
Augen auf! Fake News erkennen und begegnen
Gemeinsamer Workshop von Journalismus macht Schule und Reporter ohne Grenzen mit Ulrike Gruska und Daniela Zinser.
Was sind Fake News und wieso sind sie so gefährlich? Wer verbreitet Falschnachrichten und warum? In diesem Workshop erfahrt Ihr, wie Ihr Fake News im Netz erkennt und am besten mit ihnen umgeht. Wir überlegen gemeinsam, wie es gelingt, bei den Fakten zu bleiben und was das alles mit unserer Demokratie zu tun hat.
28. April 2026 | 12.30 - 13.00 Uhr | Pressefreiheit ist deine Freiheit – und jetzt?
Zum Abschluss diskutieren wir gemeinsam die Workshop-Ergebnisse und fragen die Schülerinnen und Schüler, was Pressefreiheit für sie persönlich bedeutet.