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Bundesverband der Freien Berufe, Ukraine, Jobportal

Bundesverband der Freien Berufe: Jobportal für Ukrainerinnen und Ukrainer

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freieberufe-jobportal.de erfolgreich angelaufen

Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) hat heute offiziell sein Jobportal für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer gestartet. Unter www.freieberufe-jobportal.de bietet der BFB mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mitgliedsverbände aktuelle Stellen, Ausbildungs- und Praktikumsplätze an. Das Jobportal informiert exklusiv über freie Stellen in den Freien Berufen. In den ersten Stunden haben viele Freiberuflerinnen und Freiberufler rund 450 Angebote in Deutschland online gestellt. Vor Veröffentlichung werden alle Angebote zudem individuell geprüft, sodass sichergestellt ist, dass keine unpassenden Angebote auf der neuen Jobplattform landen. Das Jobportal ist aber auch offen für Menschen aus Deutschland, die sich für eine Stelle, eine Ausbildung oder ein Praktikum interessieren.

„Mit unserem neuen Jobportal möchten wir zur beruflichen und auch sozialen Integration geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer beitragen. Integrationskraft und -wille liegen in der DNA der Freien Berufe ebenso wie große menschliche Hilfsbereitschaft, die sich in immer wieder neuen Initiativen der 58 Mitgliedsorganisationen zeigt,“ so BFB-Präsident Friedemann Schmidt. „Und wir freuen uns sehr, dass sich viele unserer Mitgliedsorganisationen so engagiert an unserem Projekt beteiligen, sodass wir die Geflüchteten bei ihrem beruflichen Neustart unterstützen können und ihnen dadurch helfen, eine Lebensgrundlage entsprechend ihren Kompetenzen zu schaffen. Wichtig ist auch die Verbindung zu wichtigen Schnittstellen wie der Ukrainischen Botschaft oder der Alliance4Ukraine, mit denen wir die ukrainischen Menschen hier erreichen“, so Schmidt weiter.

Freie Berufe wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland
Die Freien Berufe gehören mit knapp 5,7 Millionen Erwerbstätigen in mehr als 30 Berufen zu den relevanten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Knapp 1,5 Millionen Selbstständige geben mehr als vier Millionen Expertinnen und Experten Arbeit in kleinen Teams.

Die Tätigkeitsfelder reichen vom heilberuflichen, beratenden, planend-technischen bis hin zum künstlerischen Bereich und zeichnen sich durch Teams, die im Dienst für die Menschen stehen, aus. Die Freien Berufe sind unter anderem existenziell für die Daseinsvorsorge, agieren sie doch auch in medizinischen, rechtlichen oder technischen Fachgebieten.

Freie Berufe sind aber auch der Schlüssel für die Transformation und Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, ob beispielsweise durch Biologen, Landschaftsarchitektinnen, Verfahrensexperten, Vermessungsingenieurinnen und Umweltgutachter. Allerdings wirkt sich der Fachkräftemangel besonders auch bei den Freien Berufen immer gravierender aus. Von den 15 Mangelberufen in Deutschland sind sieben freiberufliche (Quelle: iw) und einer Studie der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zufolge fehlen 400.000 Fachkräfte, um die Energieziele bis 2030 zu realisieren, darunter auch zahlreiche der Freien Berufe.

Hoher Integrationsfaktor
Freie Berufe spiegeln in Deutschland eine hohe Integrationskraft wider: Mittlerweile haben knapp 16 Prozent der Auszubildenden ausländische Wurzeln (Quelle: BIBB). Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig basiert er oftmals auf Begegnung und Kommunikation – also einem menschlichen Miteinander.

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