Tarifabschluss für kaufmännische Angestellte in Zeitschriftenverlagen: Signal für Stabilität und Planbarkeit in herausfordernden Zeiten
Die Tarifvertragsparteien in den Zeitschriftenverlagen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben sich auf eine Verlängerung des Gehaltstarifvertrags für kaufmännische Angestellte mit einer Laufzeit von 29 Monaten verständigt.
Der Abschluss sieht eine Erhöhung der Tarifentgelte ab dem 1. Mai 2026 um 2,4 Prozent sowie eine weitere Erhöhung ab dem 1. Mai 2027 um 2,2 Prozent vor. Die Ausbildungsvergütungen werden entsprechend angepasst. Die Laufzeit des Tarifvertrags wurde bis zum 30. Juni 2028 vereinbart.
Der Abschluss ist Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit der Tarifvertragsparteien. Gerade vor dem Hintergrund eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds senden die Tarifvertragsparteien mit diesem Abschluss ein bewusstes Signal für verlässliche und planbare Rahmenbedingungen in der Branche.
„Mit dieser Einigung schaffen wir für die kommenden Jahre eine solide Grundlage für Planungssicherheit und Stabilität in der Branche“, betont Thomas Lemke, Geschäftsführer der Landesvertretung Nord des Medienverbands der freien Presse (MVFP).
Der MVFP Nord vertritt die wirtschaftlichen, medienpolitischen, sozialen und kulturellen Interessen der Zeitschriftenverlage in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, und Schleswig-Holstein.
