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„Demokratie braucht viele Stimmen“: Das Haus der Presse ist eine davon

Print & Digital Nachrichten Fachmedien Medienpolitik

150 Medienmarken, Verlage, Sender und Verbände setzen mit „Demokratie braucht viele Stimmen“ ein gemeinsames Zeichen für Medienvielfalt und unabhängigen Journalismus. Mit dem Schriftzug am Haus der Presse wird die Initiative am Berliner Sitz des MVFP sichtbar.

Haus der Presse in Berlin (Foto: Helmut Verdenhalven)
Haus der Presse in Berlin (Foto: Helmut Verdenhalven)

Diese Botschaft ist nicht zu übersehen: Mit dem Schriftzug „Demokratie braucht viele Stimmen“ an seiner Fensterfront wird das Haus der Presse in Berlin selbst zum Botschafter der gemeinsamen Initiative journalistischer Medien - und mitten im Berliner Stadtbild sichtbar.

Im Haus der Presse haben u.a. MVFP, BDZV, BVDA, BVDM und weitere Medienverbände ihren Sitz – Verbände, die gemeinsam für unterschiedliche Mediengattungen, publizistische Angebote und journalistische Perspektiven stehen. Dass die Initiative nun auch an ihrem gemeinsamen Berliner Standort sichtbar wird, unterstreicht ihr zentrales Anliegen: Medienvielfalt, Presse- und Rundfunkfreiheit und unabhängiger professioneller Journalismus sind wesentliche Grundlagen einer informierten demokratischen Öffentlichkeit.

Was vor wenigen Monaten als gemeinsame Idee begann, ist inzwischen zu einem breiten, mediengattungsübergreifenden Bündnis gewachsen: Rund 150 Medienmarken, Verlagshäuser, privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Verbände und Medienorganisationen beteiligen sich an „Demokratie braucht viele Stimmen“ – darunter zahlreiche Mitgliedsunternehmen des MVFP mit ihren Medienmarken und Persönlichkeiten der Zeitschriften- und Verlagsbranche.

„Demokratie braucht viele Stimmen – und eine freie Presse, die Fakten prüft, unterschiedliche Perspektiven einordnet und Verantwortung für das übernimmt, was sie veröffentlicht“, sagt Lars Joachim Rose, Verleger der Mediengruppe Klambt und Vorstandsvorsitzender des MVFP.

Rose verweist auch auf die aktuellen Veränderungen der Medienwelt: „Heute verändern Plattformen, Algorithmen und künstliche Intelligenz grundlegend, wie Öffentlichkeit entsteht. Umso wichtiger sind Medien mit einem erkennbaren Absender, die Verantwortung für ihre Inhalte übernehmen. Die Presse ist dabei unteilbar: Publikumsmedien, Fachmedien und konfessionelle Medien erfüllen unterschiedliche publizistische Funktionen und erreichen Menschen mit verschiedenen Interessen und Lebenswelten. Gerade dieses Nebeneinander freier, professioneller und vielfältiger Medien stärkt unsere Demokratie.“

Vom 14. bis 19. September beteiligen sich Medienhäuser, Redaktionen und Verbände in ganz Deutschland an „Demokratie braucht viele Stimmen“. Rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September machen sie mit eigenen journalistischen Formaten und Aktivitäten die Bedeutung professionellen Journalismus und einer vielfältigen Medienlandschaft sichtbar.

Weitere Informationen zur Initiative, zu den beteiligten Medien und Stimmen aus der Branche unter: www.viele-stimmen.de.

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