Ihr direkter
Weg zu uns.

Navigation
DERSPIEGEL, SPIEGEL-Gruppe, Investigation, InnereSicherheit

SPIEGEL-Gruppe: SPIEGEL stärkt den Bereich Investigation und Innere Sicherheit mit zwei Neuzugängen

Köpfe & Porträts

Astrid Geisler übernimmt die Teamleitung Innere Sicherheit. Ulrich Kraetzer verstärkt das Team mit seinem Fokus auf Extremismus. Wolf Wiedmann-Schmidt ist seit Jahresbeginn neuer Investigativ-Koordinator des SPIEGEL.

Von links: Ulrich Kraetzer, Astrid Geisler, Wolf Wiedmann-Schmid (Foto: DER SPIEGEL/Anna Dittrich)

Der SPIEGEL stärkt den Bereich Investigation und Innere Sicherheit mit zwei Neuzugängen – und baut damit seine Position als führendes deutschsprachiges Magazin für investigativen Journalismus weiter aus.

Astrid Geisler übernimmt die Teamleitung Innere Sicherheit. Zu ihren Schwerpunkten zählt die Berichterstattung über Rechtsextremismus. Zuletzt war sie stellvertretende Leiterin des Ressorts Investigative Recherche und Daten bei der „Zeit“ und verantwortete dort Recherchen zur Inneren Sicherheit. Ulrich Kraetzer verstärkt das Team mit seinem Fokus auf Extremismus, insbesondere Islamismus. Er wechselt von „Correctiv“ zum SPIEGEL. Bereits seit Jahresbeginn ist Wolf Wiedmann-Schmidt neuer Investigativ-Koordinator des SPIEGEL und zugleich einer der Leiter des Deutschland-Ressorts.

Für das Team Investigation und Innere Sicherheit arbeiten insgesamt 13 Journalistinnen und Journalisten.

Zu den Personen
Astrid Geisler (51) kam 2015 zu „Zeit Online“ und arbeitete bei der „Zeit“ zuletzt als stellvertretende Leiterin des Ressorts Investigative Recherche und Daten. Zuvor war sie von 2004 bis 2015 Redakteurin und Reporterin der „tageszeitung“, unter anderem mit den Schwerpunkten Innere Sicherheit, Rechtsextremismus und Bündnis 90/Die Grünen. Von 2002 bis 2004 berichtete sie als Norddeutschland-Korrespondentin für die Nachrichtenagentur Agence France-Presse. Geisler veröffentlichte mehrere Sachbücher, darunter „Heile Welten. Rechter Alltag in Deutschland“ (2011). Für ihre journalistische Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis (2007), dem Deutschen Reporterpreis (2016) und der Silbernen Medienlöwin (2019) ausgezeichnet. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München.

Ulrich Kraetzer (52) war zuletzt Editor Tagesaktuelles bei „Correctiv“. Zuvor arbeitete er von 2022 bis 2025 als Reporter und Redakteur bei der „Welt“-Gruppe im Ressort Investigation & Reportage. Von 2014 bis 2022 war er Redakteur in der Lokalredaktion der „Berliner Morgenpost“ mit Schwerpunkten Landespolitik, Innere Sicherheit und Extremismus. Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) war er von 2002 bis 2010 als Reporter und Redakteur tätig und arbeitete später (2013 bis 2014) auch freiberuflich – unter anderem für das Politikmagazin „Kontraste“ (ARD) sowie als Autor und Chef vom Dienst der „Abendschau“ (rbb). 2012 erschien sein Buch „Salafisten – Bedrohung für Deutschland?“. Für seine Recherchen erhielt er 2014 den Journalistenpreis „Der lange Atem“.

Wolf Wiedmann-Schmidt (47) kam 2014 zum SPIEGEL und ist dort seit 2026 Ressortleiter im Deutschland-Ressort sowie Investigativ-Koordinator. Zuvor war er von 2013 bis 2014 Redakteur im Investigativressort der „Zeit“. Von 2007 bis 2013 arbeitete er für die „tageszeitung“. Für seine journalistische Arbeit wurde Wiedmann-Schmidt unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis (2019, 2025) und dem Henri-Nannen-Preis (2020) ausgezeichnet. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München.

Druckansicht Seite weiterempfehlen