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Presserat: Moritz Döbler wird neuer Sprecher

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Er leitet seit 2020 die Redaktion der Rheinischen Post und engagiert sich seit 2022 ehrenamtlich beim Presserat. Manfred Protze ist fortan stellvertretender Sprecher.

Moritz Döbler (Foto: Deutscher Presserat)

Das Plenum des Deutschen Presserats hat Moritz Döbler, Chefredakteur der Rheinischen Post, zu seinem neuen Sprecher gewählt. Döbler folgt in diesem Amt auf Manfred Protze, der fortan stellvertretender Sprecher ist. 

Moritz Döbler engagiert sich seit 2022 ehrenamtlich beim Presserat. Entsandt wurde er vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Er leitet seit 2020 die Redaktion der Rheinischen Post. Zuvor war er unter anderem Chefredakteur des Weser-Kurier und Mitglied der Chefredaktion des Tagesspiegel sowie Redakteur bei dpa und Reuters. Döbler hat Betriebswirtschaft studiert und ist Absolvent der Henri Nannen Journalistenschule. 

Jost Müller-Neuhof kehrt als Mitglied zurück 
Mit Dr. Jost Müller-Neuhof kehrt ein ehemaliges Mitglied des Presserates ins Plenum zurück. Der Jurist und rechtspolitische Korrespondent des Tagesspiegel wurde als Vertreter des DJV in das Gremium gewählt. Er folgt auf die nd-Redakteurin Negin Behkam, die nach drei Jahren ausscheidet. 

Der Deutsche Presserat ist die freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien. Er wird getragen von den Verlegerverbänden BDZV und MVFP sowie den Gewerkschaften DJV und dju in ver.di. 

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